Was ist der Unterschied zwischen Feuerwehrverein und Feuerwehr?

Die Aktive Feuerwehr

Im Grunde nehmen alle aktiven Feuerwehrleute, ob im Einsatz oder Übungsdienst oder in der Jugendfeuerwehr, Aufgaben wahr, die durch unsere Gemeinde zu erfüllen wären. Gäbe es diese Freiwilligen nicht, müßte unsere Gemeinde andere Lösungen zur Sicherung des Brandschutzes finden.

Der Chef der Aktiven Feuerwehr ist der 1. Kommandant. Ihm zur Seite stehen sein Stellvertreter und seine Gruppenführer. Zur Sicherstellung des Brandschutzes in der Gemeinde kommen noch weitere Aufgabe auf die Aktiven Feuerwehr zu, so zum Beispiel die Fortbildung und der Übungsdienst.

Aktuelle Aufstellung der aktiven Feuerwehr

Der Feuerwehrverein

Der Feuerwehrverein der Freiwilligen Feuerwehr e.V. ist von der aktiven Feuerwehr völlig unabhängig. Diese juristische Person ist eigenständig, gibt sich selbst eine Satzung vor, nach der die Vereinsgeschäfte geführt und im Vereinsleben verfahren wird. Der Verein, vertreten durch seinen Vorstand, ist nur seinen eigenen Mitgliedern Rechenschaft schuldig. Verantwortlich im Feuerwehrverein ist die Vorstandschaft, also 1. und 2. Vorsitzende, Schriftführer, Kassier, etc.

Unser Feuerwehrverein ist Ausrichter z.b. der Kirwa - unserem Dorffest oder auch Mitglied der ArGe Maibaum, die das Maibaumaufstellen organisiert. Zudem fördert er mit seinen Einnahmen die Anschaffung von Ausrüstung oder kümmert sich um Ausflüge und geselliges Zusammenkommen für die Passiven Mitglieder und die Aktive Mannschaft.

Vereinführung

Gewälte Vorstandschaft

1. Vorstand Stefan Gürster
2. Vorstand Manfred Loy
Schriftführer Martina Rauch
Kassier Maria Rauch
Akitivenvertreter
Passivenvertreter
1.Kommandant Fritz Treml jr.
2.Kommandant Karl Gürster jr.

Bestellte Ausschussmitglieder

Gerätewart Franz Triendl jr.
Jugenwart Wolfgang Kilger
Atemschutzwart Matthias Mock
Kinderfeuerwehrwart Florian Kapfenberger

Veranstaltungen

Die Freiwillige Feuerwehr March hat traditionell am 16.02.2019 wieder zu ihrem beliebten Feuerwehrball in den Wurzer-Saal eingeladen.

Die Organisatoren hatten sich wieder originelle Einlagen einfallen lassen und die faschingsbegeisterten Besucher brachten gute Laune und Stimmung in den Wurzer-Saal. Gleich nach der Begrüßung durch Vorstand Stefan Gürster stand auch schon die Maskenprämierung an. Hier entschied sich die Jury für die große Spinnenfamilie als Erstplatzierten. Auf Platz 2 folgten eine Gruppe Minnie-Mäuse, den 3. Platz errangen die Einhörner. Doch es musste niemand leer ausgehen, alle Maskierten wurden mit einem Bargutschein belohnt.

Zu den Highlights zählten die beiden gelungenen Einlagen, die die Feuerwehrleute einstudiert haben. Beim 1. Auftritt besang das Feuerwehrteam, verkleidet u.a. als „Badenixen“, Ente, Seepferdchen, Pirat und Taucher ihre Badewanne Edith, die sie wieder fit mache. Natürlich durfte zwischendurch eine Polonaise nicht fehlen und es wurde auch fleißig geschunkelt. Bei der 2. Einlage wurde eine Ausgabe des Königlich Bayerischen Amtsgerichts zum Besten gegeben, bei der es hieß: Personen und Handlung sind nicht frei erfunden. Staatsanwältin und Richter behandelten einen Vorfall bei der Marcher Kirwa. Bei der Befragung des Angeklagten und der Zeugen, alles imitierte Personen, die in March natürlich allseits bekannt sind, schöpften die Feuerwehrleute wieder einmal aus den Vollen: Mit ihrem schauspielerischem Talent ahmten sie gekonnt und humorvoll die Eigenheiten der jeweiligen Marcher nach. Auch die Kostüme und Requisiten ließen keinen Zweifel daran, wer nun dargestellt sein sollte. Das Publikum hatte viel zu lachen und klatschte eifrig Beifall und auch die im Stück parodierten Personen nahmen es mit Humor. Einer der Ballbesucher dachte sogar schon, er müsse selbst vors Hohe Gericht treten, da die Staatsanwältin schon drei Mal seinen Namen aufgerufen hatte, bis sein schauspielerisches Pendant in den Saal kam. Bis zum Schluss wurde kräftig getanzt und in der Bar gefeiert.

Generalversammlung am 03.03.2018

Auf ein arbeits- und einsatzreiches Jahr blickte die Marcher Feuerwehr bei ihrer Generalversammlung zurück.

Dazu hatten sich am vergangenen Samstag erfreulicherweise wieder sehr viele Mitglieder im Gasthaus Wurzer eingefunden. Als Ehrengäste konnte Vorstand Stefan Gürster Bürgermeisterin Ilse Oswald, die Stadträte Franz Triendl und Helmut Kramhöller, Kreisbrandmeister Robert König sowie eine Abordnung der Regener Feuerwehr um 1. Kommandanten Christian Werner begrüßen. Gürsters Dank galt Jagdpächter Michael Hölzl, der das Reh für das gemeinsame Essen spendiert hatte, sowie der Familie Wurzer mit Team für die Bewirtung. Der 1. Vorstand informierte die Versammlung darüber, wofür das Geld verwendet wird, das aus den Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen eingenommen wird. Wie immer wurde mit einem Teil des Geldes notwendige Ausrüstung für den Feuerwehrbetrieb angeschafft. Zusätzlich wurde im vergangenen Jahr der Garten ums Feuerwehrhaus neu gestaltet, ein Rasenmähroboter und neue Büromöbel gekauft. Auch im kommenden Vereinsjahr stünden größere Investitionen an, etwa soll nach Abschluss der Renovierungsarbeiten im Mannschaftsraum eine neue Sitzgruppe angeschafft werden. Mit dem Kauf des neuen Feuerwehrfahrzeugs fallen laut Stefan Gürster natürlich ebenfalls hohe finanzielle Eigenleistungen an. Er bedankte sich ganz herzlich bei 1. Kommandanten Fritz Treml jun., der im Zuge der energetischen Sanierungsmaßnahmen jeden Tag im Feuerwehrhaus nach dem Rechten gesehen hat und sehr viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt hat.

Bürgermeisterin Ilse Oswald dankte in ihren Grußworten den Feuerwehrkameraden für ihr ehrenamtliches Engagement. Sie berichtete, dass der Antrag auf Anschaffung eines Rettungsspreizers in der letzten Stadtratssitzung genehmigt wurde. Das neue Fahrzeug für die Marcher Wehr sei im Investitionsplan für 2019 vorgesehen, eine Haushaltssitzung dazu solle im April statt finden. Für die schwierigen und fordernden Einsätze zollte sie den 40 Aktiven, davon 6 Frauen, großen Respekt und lobte die sehr gute Kameradschaft.

Kreisbrandmeister Robert König hob hervor, dass die Marcher Wehr sehr tagesalarmsicher sei, man könne sich auf March verlassen, dies zeige auch die stets gute Beteiligung bei den Generalversammlungen, Übungen und natürlich bei den Einsätzen. In seiner Ansprache ging er u. a. auch auf die Rauchmelderpflicht seit 1. Januar, auf die Alarmierungsumstellung bei BMA sowie auf den sensiblen Umgang mit Einsatzfotos ein.

Kommandant Fritz Treml jun. zählte in seinem Bericht die vielfältigen Aufgaben auf, mit denen die Kameraden im letzten Jahr gefordert waren. Etwa 450 Stunden ihrer Freizeit opferten sie für die energetische Sanierung des Feuerwehrhauses, die Vergrößerung des Vorplatzes sowie für die Neugestaltung des Umfelds. Es seien noch nicht alle Maßnahmen abgeschlossen, aber man befinde sich auf der Zielgeraden. Die eigentliche Aufgabe, die Feuerwehr, kam trotz allem nicht zu kurz. Mit 28 Einsätzen hatte die Marcher Feuerwehr entgegen dem Trend im Landkreis leider sogar mehr Einsätze als im Jahr zuvor. Die überwiegende Zahl der Einsätze seien Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen gewesen. Zusätzlich erweiterten die 40 Aktiven ihre Fähigkeiten ​und Fertigkeiten in 20 Übungen und verschiedenen Ausbildungen. Auch die Jugendfeuerwehr um Wolfgang Kilger mit ihren 7 Mitgliedern war mit 20 Übungen im vergangen Jahr sehr umtriebig. Florian Kapfenberger, Daniela Hölzl und Bianca Loy organisierten für die 2 Mädchen und 18 Jungs der Kinderfeuerwehr 12 Treffen.

Laut Schriftführerin Martina Rauch kann sich die Feuerwehr über 14 neue Mitglieder freuen, so ergibt sich aktuell ein Mitgliederstand von 244 Personen. In ihrem Jahresbericht schilderte sie die zahlreichen Aktivitäten: Die Feuerwehr besuchte kirchliche Feste und diverse Veranstaltungen der anderen Feuerwehren und Vereine im Pfarrgemeindebereich. Nicht zu vergessen sind die Veranstaltungen, die selbst organisiert und durchgeführt wurden, wie z. B. die Marcher Kirwa oder der Feuerwehr-Ball.

Kassenführerin Maria Rauch listete die Einnahmen und Ausgaben detailliert auf und berichtete von einem leichten Minus im vergangen Jahr, welches jedoch dem weiterhin soliden Kassenstand nichts anhaben konnte.

Dann wurden Mitglieder von Vorstand Stefan Gürster und Bürgermeisterin Ilse Oswald für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr geehrt: 60 Jahre: Ferdinand Bauer, 50 Jahre: Wolfgang Fritz, Josef Hof, Rudolf Raster, Georg Rauch, Ludwig Tremml, Michael Zellner, 40 Jahre: Gerhard Gürster, Michael Hölzl sen., Xaver Weiß jun., 25 Jahre: Otto Kasparbauer und Markus Raith

Für 40 Jahre aktiven Dienst konnten Fritz Treml jun. und KBM Robert König Klaus Dorfner, Gerhard Müller und Erwin Waschinger gratulieren, für 25 Jahre Matthias Mock, für 20 Jahre Markus Geiger und für 10 Jahre Manuel Wurzer.

Eine Anzahl von Beförderungen rundete die Jahreshauptversammlung ab: Zum Feuerwehrmann befördert wurden Kevin Hanninger und Michael Zellner. 2. Kommandant Karl Gürster jun. wurde zum Hauptlöschmeister befördert.